31. Mai, 2017

Forscher testen ein Tattoo zum Blutzuckermessen

Dünner als ein Pflaster ist der Aufkleber, der nach dem Abziehen nur eine schmale Elektroden-Schicht auf der Haut hinterlässt.

Regelmäßige Blutzuckermessungen mit Hilfe eines Pieksers in den Finger gehören für Diabetiker meist zum Alltag. Dank eines Tattoos zum Aufkleben könnte diese Prozedur bald der Vergangenheit angehören. Dünner als ein Pflaster ist der Aufkleber, der nach dem Abziehen nur eine schmale Elektroden-Schicht auf der Haut hinterlässt. Das Anbringen ist schmerzfrei, das Tattoo stellt über die Elektroden-Schicht einen direkten Kontakt zur Blutbahn her. Spezielle Enzyme messen schon geringe Veränderungen der Blutzuckerkonzentration und leiten diese über die Elektroden nach außen weiter. So kann zu hoher Blutzucker aber auch Unterzucker schneller festgestellt werden, und Diabetiker können gezielt regulierend eingreifen. Bisher wurde das Tattoo von US-Wissenschaftlern nur an Gesunden getestet.

zum OÖN-Artikel (26.5.2017 >