6. Jän, 2019

Das Diabetische Fuß-Syndrom (DFS)

Beim diabetischen Fuß-Syndrom handelt es sich um eine gefürchtete Spätkomplikation, die im Rahmen eines über Jahre hinweg unzureichend therapierten Dibaetes Mellitus auftreten kann. Im Verlauf eines DFS können sich an den Füßen Geschwüre bilden, so genannte Ulcera, die sich ausdehnen und im schlimmsten Fall zur Amputation der unteren Gliedmaßen führen.

Diabetiker tragen im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein 15fach erhöhtes Amputationsrisiko. In Österreich werden derzeit jährlich 3.000 Amputationen bei Diabetikern durchgeführt. Ein Großteil dieser Fälle ließe sich allerdings durch geeignete Maßnahmen (konsequente Vorbeugung und Pflege) sowie frühe Behandlung durch Expertinnen und Experten vermeiden. Die beste Vorbeugung ist ein gut eingestellter Blutzuckerstoffwechsel.

In Österreich sind derzeit etwa 300.000 Menschen von Diabetes mellitus betroffen, bis zum Jahr 2050 lassen sich aber Zuwachsraten bis zu 50 Prozent errechnen. Die Diagnose "Diabetes Typ 2" wird gegenwärtig in immer jüngeren Jahren gestellt - mit der Konsequenz, dass auch die zu erwartenden Spätfolgen immer jüngere Patienten treffen. Etwa jeder Vierte Diabetiker ist zumindest einmal in seinem Leben mit einem DFS konfrontiert, wobei Patienten in weiterer Folge lebenslang Hochrisikopatienten für weitere Läsionen bleiben.

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Quelle: netdoktor.at