7. Jul, 2019

Salzburg im Rückblick - Werner Wilging sen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 14. Juni ist unser Ausflug nach Salzburg gwen,
a herrlicher Tag, des Wetter war schen.
Unser Hubert hat des wunderbar organisiert,
zeitlich super eingeteilt, dass ja nix passiert.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte er selbst nicht mit,
aber alle 27 Teilnehmer waren halbwegs fit.

Die Reise hat bei der Kürnberghalle begonnen,
um Punkt halb neun ist der Bus von der Firma Lehner gekommen.
Der Chauffeur, der Schorsch, konnte es kaum verstehen,
es ist sein erste Ausfahrt mit Zuckerpuppen gwen.

Wir sind auch rechtzeitig in Salbzurg gwen,
und konnten alle zu Fuß zum Bergbahnhof gehen.
Die Wegbeschreibung vom Hubert war für uns ganz wichtig dann,
weil keiner von uns Japanisch oder Chinesisch kann.
Von denen san genug da gwen,
nur Salzburger haben wir leider kan gsehn.

Bis auf drei san wir alle den Berg raufgfahrn,
wo wir anderthalb Stunden oben warn.
Um ein Uhr hats dann im Stieglkeller Mittagessen geben,
des is ja gleich neben der Bergstation glegen.

Die Plätze hat uns ja schon der Hubert reserviert,
da haben wir dann a fürstlich dinniert.
Des Zusammenhalten war super dann,
weil keiner gsagt hat, dass wir Diabetiker san.
Dementsprechend groß san die Salzburger Nockerl gwen,
dass kann man auf den Fotos sehen.

Nach dem Essen stand dann am Programm,
wer will der kann sich Salzburg anschaun.
Der Tag ist aber ziemlich heiß gwen,
da wollt kaner mehr in Salzburg spazieren gehn.

Auf allgemeinem Wunsch hab ich angerufen den Chauffeur,
eine Stunde früher zu fahren, ob das möglich wär.
Nachdem in Salzburg fixe Zeiten für den Bus zum Einhalten san,
hat er es zsammbracht, dass wir a Stunde früher hamgfahren san.

In der Zwischenzeit san wir ins Kaffeehaus marschiert,
wir hatten keine Plätze reserviert.
Da samma aber fast allein drinnen gwen,
es war ka Japaner oder Chinese zum Sehn.
Und wie sich's für Diabetiker ghört,
gabs Torte und Eiskaffee, des hat kan gstört.

Um 17 Uhr traten wir die Heimreise an,
und um 19 Uhr warn wir dann schon daham.
Man kann sagen es war ein schöner Tag,
den man nicht vermissen mag.

Noch weiter schreiben hat jetzt kan Sinn,
weil ich zwei Monate in Urlaub bin.

Werner Wilging sen.,  vulgo Fritz von Schiller / Juni 2019

Danke Werner für den etwas anderen Bericht!